Wulff Med Tec Tipps für den Matratzenkauf

10 Tipps & Tricks für den Matratzenkauf

Eine Matratze kaufen kann jeder. Doch ob es die richtige Matratze ist, hängt von vielen Dingen ab: Von der Qualität der Beratung und Produkte, vom Wissen um individuelle Schlafbedürfnisse und vielem mehr. Gern beantworten wir Ihnen im Folgenden einige Fragen, die sich oft beim Matratzenkauf ergeben:

Sie spüren selbst am Besten, ob Ihnen eine Matratze zusagt oder nicht. Aber: Meist entscheidet dabei reine Gewohnheit. Ob eine Matratze tatsächlich zum Körper passt, ob die Wirbelsäule gut liegt und sich der Körper in einer optimalen Position befindet, merken die meisten Laien nicht.

Entscheiden Sie nicht überstürzt. Lassen Sie sich lieber in Ruhe von uns beraten. Eine wichtige Rolle spielen dabei neben Körpergewicht, -größe und -bau Ihre individuellen Schlafgewohnheiten und eventuelle Beschwerden. Auch die folgenden Tipps ersetzen keine persönliche Beratung. Sie können Ihnen nur Anhaltspunkte geben, worauf es beim Matratzenkauf ankommt.

Unsere Wulff Komfortmatratzen-Geschäfte bieten Ihnen neben der persönlichen Beratung eine Auflagendruckmessung, mit der die individuellen Druckpunkte an Ihrem Körper ermittelt werden können. So wählen Sie eine Matratze, die wirklich zu Ihnen passt.

Testen Sie verschiedene Liegepositionen. Es reicht nicht, sich mal eben ein paar Minuten auf eine Matratze zu legen. Im Idealfall können Sie die Matratze längere Zeit zu Hause, in Ihrer gewohnten Umgebung unter Alltagsbedingungen testen.

Die richtige Matratze unterstützt Ihren Körper in ergonomischer Hinsicht: Sie garantiert eine orthopädisch optimale Lagerung Ihrer Wirbelsäule je nach Liegeposition, also in Rücken- und Seitenlage. Körperhohlräume, zum Beispiel Taille und Lendenwirbelsäule, werden vom Material gestützt, damit in Rückenlage die natürliche S-Form der Wirbelsäule erhalten bleibt. In Seitenlage können Schulter, Becken und Kreuzbeinbereiche einsinken. Sie werden vom Material entlastet. Die Wirbelsäule muss dabei geradlinig verlaufen.

Wählen Sie eine Matratze, die sich Ihren Körperkonturen und Ihrer individuellen Schlafposition anpasst und Druckspitzen auf eine größere Fläche verteilt.

Es gibt dabei nicht die richtige Matratze schlechthin. Welche für Sie persönlich die richtige ist, muss in einer kompetenten Beratung und einem entsprechenden Test ermittelt werden. Zu viele Faktoren, wie zum Beispiel Körpergewicht, -größe und -bau spielen eine Rolle.

Setzen Sie auf die Wulff Qualität. Denn wichtig ist, dass sich im Schaumstoff der Matratze keine beständigen Liegemulden bilden. Sie würden die natürlichen Bewegungen im Schlaf und damit die Erholung der Bandscheiben verhindern. Billige Matratzen und Schutzbezüge schonen Ihren Geldbeutel. Aber auch nur den. Für einen gesunden, erholsamen Schlaf sorgen Sie nicht. An Material und Verarbeitung wird gespart. Unter Umständen sind in den verwendeten Materialien Füllmaterialien und Schadstoffe enthalten. Das ist bei den Wullf Komfortmatratzen anders.

Ob (Taschen-)Federkern-, Latex- oder Schaumstoffmatratze: Jeder Matratzentyp verfügt über andere Liegeeigenschaften und ein anderes Schlafklima. Entscheidend ist, was Sie erwarten und benötigen.

Schaumstoffmatratzen mit einem viskoelastischen Polyurethanschaum sorgen für eine besonders hohe Druckverteilung. Sie passen sich der Körperkontur so an, dass sich beim Liegen der Belastungsdruck auf die gesamte aufliegende Körperfläche verteilt und das Risiko der Kompression der Kapillaren und somit der lokalen Minderdurchblutung der Haut verringert wird. Ein großer Vorteil bei Rücken- und Gelenkbeschwerden. Während man früher viskoelastischen Materialien nachsagte, dass sie die natürlichen Schlafbewegungen einschränken und das Aufstehen erschweren, sorgen heute hochwertige Schaumstoffe und eine Randzonenverstärkung für optimalen Komfort. Eine Stützschicht aus Kaltschaum gibt zusätzlichen Halt.

Kaltschaummatratzen zeichnen sich gegenüber Standardmatratzen aus Polyätherschaum durch einen höheren Komfortindex aus und erreichen durch den elastischen, atmungsaktiven und offenporigen Kaltschaum eine besseren Feuchtigkeitstransport. Sie eignen sich besonders für stark schwitzende Personen, da sie Wärme gut ableiten können. Dafür ist die Druckverteilung auch mit Liegezonen deutlich geringer als bei Matratzen mit einer viskoelastischen Liegefläche.

Unabhängig davon, für welchen Schaumstoff Sie sich entscheiden: Ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Schaumstoffmatratzen ist das Raumgewicht. Es sollte mindestens 40 Kilogramm je Kubikmeter, besser über 50 betragen. Viskoelastische Matratzen mit einem Raumgewicht von 80 und darüber bieten eine besonders hohe Stütz- und Punktelastizität und sind länger haltbar.

Denken Sie an den Lattenrost. Wollen Sie zum Beispiel einen mit verstellbarem Kopf- und/oder Fußteil einsetzen, sind (Taschen-)Federkernmatratzen nicht geeignet.

Stellt Ihr Arzt gesundheitliche Probleme fest, die durch eine Spezialmatratze gelindert werden können, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, einem Sanitätsfachhandel in Ihrer Nähe und Ihrer Krankenkasse. Es besteht die Möglichkeit einer Kostenerstattung für die Spezialmatratze.

Früher dachte man, eine harte Matratze sei das Beste für den Körper. Neuere Studien belegen jedoch, dass insbesondere Personen mit Rücken-, Bandscheiben- oder Gelenkbeschwerden nicht auf harten Matratzen schlafen sollten. Eine zu feste Matratze stört die Durchblutung und damit den Schlaf. Darauf Schlafende drehen sich im Unterbewusstsein bis zu 70 mal pro Nacht, um den Auflagedruck zwischen einzelnen Körperstellen zu wechseln.

Gesünder ist es, ein druckentlastendes Material auszuwählen. Es reduziert den sonst üblichen Druckschmerz erheblich und führt zu längeren Tiefschlafphasen. Viskoelastischer Schaum sorgt für ein Höchstmaß an Druckverteilung und reduziert das Drehen auf bis zu 20 mal. Wirbelsäule und Gelenke werden zusätzlich entspannt, ohne dass Sie in Ihren natürlichen Schlafbewegungen eingeschränkt werden. Sie schlafen ruhiger und Ihr Körper kann sich besser vom Stress des Tages erholen.

Verlassen Sie sich nicht auf Härtegrade, die Ihnen von manchen Herstellern und Händlern vorgegeben werden. Es gibt keine genormten, verbindlichen Regeln für die Bestimmung des Härtegrades einer Matratze. Manchmal können Sie mit den Angaben zum Härtegrad einer Matratze nicht einmal die Modelle eines einzigen Herstellers vergleichen. Das liegt einfach daran, dass vom verwendeten Schaumstoff auf einen Härtegrade geschlossen wird. Andere einflussreiche Faktoren, wie zum Beispiel Verarbeitung und Schutzbezug, werden nicht berücksichtigt.

Welche Festigkeit letztlich für Sie persönlich die richtige ist, lässt sich nur in Beratung und Test ermitteln. Körpergröße, -gewicht und -bau, individuelle Schlafgewohnheiten und eventuelle Erkrankungen spielen eine maßgebliche Rolle. Achten Sie bei einer weichen Matratze, zum Beispiel mit einem viskoelastischen Schaum, unbedingt auf eine entsprechende Stützschicht. Bei Personen mit einer eingeschränkten Mobilität sind außerdem Randzonenverstärkungen an den Längsseiten der Matratze sinnvoll.

Einige Hersteller werben mit der Zahl der Liegezonen ihrer Matratze. Sie sollen die verschiedenen Körperteile des Schlafenden besser unterstützen. Bedenken Sie jedoch, dass Körpergrößen und -bau der Menschen sowie ihre Schlafgewohnheiten durchaus unterschiedlich sind. Um die ausgelobte Wirkung bei mehr als fünf Liegezonen tatsächlich zu erreichen, müsste es Liegezonen-Modelle für verschiedene Körpergrößen und eine standardisierte Schlafhaltung geben. Unter Umständen wirken die Liegezonen sogar einer optimalen Druckentlastung entgegen.

Wichtig ist nicht die Zahl der Liegezonen. Eine gute Matratze 'braucht' keine Liegezonen. Einzig wichtig ist, dass sich die Matratze Ihrer individuellen Körperform und Schlafhaltung anpasst. Bei Matratzen mit einer viskoelastischen Liegefläche passiert das von ganz allein - durch das Material. Um hingegen bei Kaltschaummatratzen ein Mindestmaß an Druckentlastung und -verteilung zu erreichen, können je nach Raumgewicht und Stauchhärte des Kaltschaums bis zu fünf Liegezonen angebracht sein.

Wir verlieren pro Nacht ca. 300 bis 600 Milliliter Flüssigkeit, zum Beispiel Atemluft und Schweiß. Stark schwitzende Personen sogar deutlich mehr. Der richtige Schutzbezug sorgt für ein trockenes und hygienisches Schlafklima. Er nimmt die Feuchtigkeit auf, verteilt sie und gibt sie im Laufe des Tages nach oben oder zur Seite wieder ab. Dennoch lässt er keine Feuchtigkeit in das Innere der Matratze - also zum Schaumstoffkern - gelangen.

Luft hingegen lässt der richtige Schutzbezug ungehindert zirkulieren und beugt so der Bildung von Bakterien und Schimmelpilzen vor. Im Idealfall ist der Bezugsstoff grade für Allergiker antimikrobiell und antiallergen ausgerüstet und wirkt damit der Bildung von Schimmelpilzen und Hausstaubmilben entgegen. Unabhängig vom Material sollte ein Schutzbezug leicht abnehmbar und in einer haushaltsüblichen Waschmaschine waschbar sein.

Hausstaubmilben leben am liebsten im Bett. Dabei ist Ihnen völlig egal, aus welchem Material die Matratze oder der Schutzbezug besteht. Am Wohlsten fühlen sie sich auf alten Materialien. Der Schutzbezug sollte leicht abnehmbar und in einer haushaltsüblichen Waschmaschine waschbar sein. Tauschen Sie den Bezug nach spätestens sieben bis zehn Jahren aus.

Moderne Ausrüstungsverfahren von Bezugsstoffen können ganz ohne Fungizide und Pestizide der Bildung von Schimmelpilzen und Hausstaubmilben entgegen wirken. Sprechen Sie Ihren Berater beim Matratzenkauf darauf an. Liegt eine entsprechende Diagnose Ihres Arztes vor, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen mit großer Wahrscheinlichkeit die Kosten eines milbendichten Schutzbezuges.

Jeder Schlafende dreht sich unbewusst, um Muskulatur und Bandscheiben zu entspannen. Diesen natürlichen Schlafbewegungen muss die Größe der Matratze und damit auch des Bettes Rechnung tragen.

Im Idealfall suchen Sie erst die zu Ihnen passende Matratze und kaufen dann das Bett: Die Matratze sollte mindestens 20 Zentimeter länger als der Schlafende sein. Eine Matratzenbreite von 90 Zentimetern pro Person ist zu empfehlen. Im Doppelbett von 160 Zentimetern für beide zusammen ist ein gutes Maß. Darüber können Sie immer gehen. Darunter bitte nicht, da Sie sich sonst „einkringeln“ müssen und keine noch so gute Matratze die gewünschte Wirkung erzielen kann.

Viele Personen bevorzugen für ein Doppelbett einteilige Matratzen. Bedenken Sie bitte, dass nicht immer eine Matratze zu beiden Personen passt. Testen Sie unabhängig von einander. Akzeptieren Sie im Zweifelsfall lieber eine „Besucherritze“, als das Sie auf Schlaf- und Liegekomfort verzichten. Abgesehen davon können die Schlafbewegungen einer Person die jeweils andere stören.

Wollen Sie unbedingt auf die „Besucherritze“ verzichten, probieren Sie beide eine Matratze mit viskoleastischer Liegefläche aus. Sollten Sie beide bei der gleichen Schaumstoffqualität eine gute Druckverteilung erreichen, spricht nichts gegen eine große Matratze. Da der viskoelastische Schaum auf Körperwärme reagiert und sich Ihren individuellen Körperformen anpasst, sinkt jeder von Ihnen so tief ein, wie es für sie oder ihn erforderlich ist. Auch stören die Schlafbewegungen des anderen weniger, da sie vom Schaumstoff stark abgeschwächt werden.

Die Höhe einer Matratze insgesamt sagt nicht viel über deren Qualität und Haltbarkeit. Entscheidend ist die Höhe des Schaumstoffkerns. Schaumstoffkerne mit einer Höhe von weniger als vierzehn Zentimetern entsprechen hinsichtlich Schlaf- und Liegekomfort sowie Haltbarkeit nicht den aktuellen Bedürfnissen. Sie sind, je nach verwendetem Material, schnell durchgelegen. Besser sind Schaumstoffkerne von 16 Zentimeter Höhe. Für einen besonders hohen Schlaf- und Liegekomfort sowie lange Haltbarkeit und bei schwergewichtigen Personen sind 20 Zentimeter Höhe ratsam.

Abgesehen von allen wohlgemeinten Tipps: Messen Sie bitte nach! Die beste neue Matratze nützt Ihnen nichts, wenn sie nicht in Ihr Bett passt.

Nur auf einer guten und intakten Unterlage kann eine Matratze ihre volle Wirkung entfalten. Aufgabe eines Lattenrostes ist es, der aufliegenden Matratze von unten Stabilität zu geben und sie im bzw. auf dem Bettrahmen zu halten. Er soll eine gute Durch- bzw. Unterlüftung der Matratze gewährleisten, um sie zum Beispiel vor Stockflecken zu schützen. Nicht alle Lattenroste, insbesondere ältere Modelle, erfüllen diese Aufgaben.

Der Abstand der Leisten des Lattenrostes sollte nicht mehr als vier, aber auch nicht weniger als zwei Zentimeter betragen. Ist der Abstand zu groß, werden beim Liegen und Sitzen im Bett Teile der Matratze durch den Lattenrost gedrückt und beschädigt. Zu geringer Abstand zwischen den Leisten lässt nicht genug Luft zirkulieren. Es sammelt sich Feuchtigkeit an der Unterseite der Matratze. Selbst die beste Matratze und der beste Schutzbezug werden über kurz oder lang Stockflecken bilden und von Schimmelpilzen befallen sein.

Der Lattenrost sollte nicht älter als fünfzehn Jahre sein, da die Gebrauchseigenschaften der Leisten und Kappen nachlassen. Beachten Sie bitte die Herstellerangaben zum Maximalgewicht. Vergessen Sie dabei bitte neben Ihrem Körpergewicht nicht die Matratze.

Welche Extras, wie Kopf- und/oder Fußhochstellung, außerdem wichtig sind, hängt von Ihren Gewohnheiten und Wünschen ab. Federleisten mit einer Beckenzonenverstellung erlauben es zum Beispiel, die Festigkeit des Lattenrostes und damit die Stärke des Einsinkens zu variieren. Wie stark jedoch ein Effekt beim Liegen und Schlafen zu spüren ist, hängt von der verwendeten Matratze ab: Je weicher und dünner eine Matratze ist, umso stärker merkt man auch den Lattenrost.

Denken Sie bitte außerdem daran, dass nicht jeder Lattenrost für jeden Matratzentyp geeignet ist. Zum Beispiel eignen sich für einen in Kopf- und/oder Fußteil verstellbaren Lattenrost keine (Taschen-)Federkernmatratzen.

Sie können schon. Doch wann immer möglich verzichten Sie bitte darauf, Ihre neue Matratze dauerhaft auf den Fußboden oder einen Bettkasten zu legen. Wird die Matratze auf dem Fußboden oder Bettkasten verwendet, sammelt sich an ihrer Unterseite Feuchtigkeit. Selbst die beste Matratze und der beste Schutzbezug werden über kurz oder lang Stockflecken bilden und von Schimmelpilzen befallen sein.


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